Donnerstag, 22. Oktober 2020


Auswaertiges Amt Sicherheitshinweise


Hinweise f√ľr Mitarbeiter von Betrieben und Aemtern in D und weltweit durch Haiko Reuter, ehemals zust√§ndig daf√ľr ab 1990 f√ľr Soldaten, Mitarbeiter Kanzleramt, Internationale Firmen

Grippeimpfungen jetzt auch beim Hausarzt und Apotheke 2020
von mir empfohlen mit Pneumokokkenimpfung fuer ueber 60 Jährige und chronisch Kranke

Sehr geehrte Mitarbeiter,

Ich empfehle ihnen schon jetzt, nicht nur erst ab September eine Grippeimpfung f√ľr ihren Arbeitsplatz, auch weil gegen Pandemien (wie Coronarius-Virus) wirksam durch St√§rkung des Sofortreaktions-Abwehrsystem, laut Studien 2009 bei der Schweinegrippe nachgewiesen (s.u.). Und dieses Jahr wieder sich im Herbst geben zu lassen, auf Kosten der Krankenversicherung √ľber Ihren Hausarzt oder Ihrer Apotheke, auch weil momentan kein Impfstoffmangel besteht.

F√ľr √ľber 60 J√§hrige, chronisch Kranke und am Immunsystem Erkrankte und auch ebenso erkrankte Familienmitglieder sind auch ein wichtiger Grund f√ľr die Impfung, da die Geimpften halb so h√§ufig sterben und halb so h√§ufig Dauersch√§den erleiden.

Falls gew√ľnscht, k√∂nnen auch alle anderen Impfungen gleichzeitig mit durchgef√ľhrt werden.

Die Kosten √ľbernimmt die Krankenkasse. Eine Versicherungskarte ihrer Krankenkasse w√§re mitzubringen.

Die Impfung wird j√§hrlich wiederholt und enth√§lt als Grippeimpfstoff vier verschiedene Totviren der St√§mme A, B, H1N1 insbesondere der Schweinegrippe. H√ľhnereiwei√üprotein und Gentamycin sind noch als Hilfsstoffe zugesetzt.

Auch gibt es diesen Impfstoff auch als Nasenspray.

Nicht durchgef√ľhrt werden sollte die Impfung bei Fieber in den letzten zwei Wochen, schwerer Allergie gegen H√ľhnereiwei√ü, bei Therapie Ihres Immunsystems mit Kortison oder Biologika.


F√ľr weitere Fragen stehe ich Ihnen selbstverst√§ndlich gerne zur Verf√ľgung und verbleibe

mit freundlichen Gr√ľ√üen

Dr. med. Haiko Reuter
Facharzt f√ľr Allgemeinmedizin
Betriebsarzt Februar 2020


Studie: Jährliche Grippeimpfung bietet Senioren Zusatzschutz vor schweren Erkrankungen
Dienstag, 9. Januar 2018
/dpa
Pamplona ‚Äď √Ąltere Menschen, die jedes Jahr an der Grippeimpfung teilnehmen, erhalten im Fall einer Infektion m√∂glicherweise einen zus√§tzlichen Schutz, wie die Ergebnisse einer Fall-Kontroll-Studie im Canadian Medical Association Journal (2018; 190: E3‚ÄďE12) zeigen.¬†
Die Grippeimpfungen m√ľssen jedes Jahr wiederholt werden, weil die Influenzaviren sich st√§ndig ver√§ndern. Die in einem Jahr durch die Impfung (oder durch eine Erkrankung) gebildeten Antik√∂rper sch√ľtzen in der Regel nicht vor einer Ansteckung im Folgejahr. Dennoch k√∂nnte es einen √ľbergreifenden immunologischen Schutz geben, der durch die regelm√§√üige Teilnahme an der Impfung gest√§rkt wird.
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Diesen Schluss legen die Ergebnisse einer Studie des Instituto de Salud P√ļblica de Navarra in Pamplona nahe. Ein Team um Jes√ļs Castilla hat die Daten von 728 Senioren, die in den Grippesaisons 2013/14 und 2014/15 in 20 spanischen Kliniken wegen einer Grippe behandelt wurden, mit jeweils 3 Patienten verglichen, die aus anderen Gr√ľnden in den Kliniken behandelt wurden.¬†
Ergebnis: Die jeweilige saisonale Schutzimpfung erwies sich nur teilweise als wirksam. Castilla gibt die Effektivität mit 31 Prozent auf alle Erkrankungen und mit 70 Prozent auf schwere Erkrankungen an.
zum Thema
Abstract der Studie
Pressemitteilung des Canadian Medical Association Journal
aerzteblatt.de
Impfquote unter Senioren zu niedrig
Grippewelle traf vor allem Senioren stark
Senioren sollen sich impfen lassen
Die Senioren, die auch in den 3 vorangegangenen Saisons an der Grippeimpfung teilgenommen hatten, waren zus√§tzlich gesch√ľtzt. Sie erkrankten den Berechnungen von Castilla zufolge zu 55 Prozent seltener an einer schweren Influenza. Sie mussten zu 65 Prozent seltener auf einer Intensivstation behandelt werden und das Sterberisiko war 56 Prozent niedriger.¬†
Worauf dieser zus√§tzliche Schutz beruht, ist unklar. Castilla weist darauf hin, dass neben den Antik√∂rpern auch T-Zellen an einer Schutzwirkung beteiligt sind. Diese w√ľrden m√∂glicherweise interne Bestandteile der Viren angreifen, sich saisonal nicht ver√§ndern, spekuliert Castilla. ¬© rme/aerzteblatt.de


Grippeimpfung koennte vor Herzinfarkt schuetzen
Freitag, 23. August 2013
Sydney: Eine Grippe koennte zu den Triggern eines Herzinfarkts gehören. Geimpfte Erwachsene hatten in einer Fall-Kontrollstudie in Heart (2013; doi: 10.1136/heartjnl-2013-304320) ein deutlich vermindertes Erkrankungsrisiko.
Die Ursache des Herzinfarktes ist die Atherosklerose der Koronargefaeße mit den bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, Cholesterin, Hypertonie, Adipositas oder auch Bewegungsmangel. Atemwegsinfektionen wie die Influenza gehören nicht dazu. Neben diesen langfristigen Ursachen gibt es kurzfristige Trigger wie schweres Essen, Erschöpfung, Rauchen und Kälte oder auch Autoabgase die dem Herzinfarkt häufig vorausgehen.
Der Pathomechanismus ist nicht genau bekannt. Vermutet werden aber kurzfristige Ver√§nderungen in der Blutgerinnung, die der letzte Ausl√∂ser f√ľr die Gerinnselbildung in den stenosierten Koronarien sind. Auch eine Grippe k√∂nnte √ľber diesen Mechanismus ein akutes koronares Ereignis ausl√∂sen.
Dies w√ľrde die Beobachtung von Anita Heywood von der University of New South Wales in Sydney und Mitarbeitern erkl√§ren, die in den Wintermonaten der Jahre 2008 bis 2010 (in Australien die Zeit von Juni bis Oktober) alle Herzinfarkt-Patienten auf Grippe untersuchen lie√ü.
Neben Abstrichen aus Nase und Rachen wurden auch Blutproben auf Antikörper oder Virusgene hin untersucht. Bei jedem achten Herzinfarktpatient (12,4 Prozent) wurde eine Grippe-Infektion diagnostiziert. In einer Vergleichsgruppe von Patienten ohne Herzinfarkt waren nur 7 Prozent mit Grippeviren infiziert.
Die Erkrankung f√ľhrte nicht immer zu schweren Symptomen, bei einem von zehn Patienten wurde sie gar nicht erkannt. Heywood ermittelt eine Odds Ratio (OR) von 1,97, was bedeuten k√∂nnte, dass Grippe-Infizierte doppelt so h√§ufig wie andere Personen an einem Herzinfarkt erkranken. Die Assoziation war jedoch nach Ber√ľcksichtigung anderer Herzinfarktrisikofaktoren nicht mehr signifikant.
Statistisch eindeutig war jedoch der protektive Effekt einer Grippe-Impfung: Auch nach Ber√ľcksichtigung der Risikofaktoren Alter, Cholesterin und Rauchen war eine Grippe-Impfung mit einem um 45 Prozent verminderten Risiko auf einen Herzinfarkt verbunden (OR 0,55; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,35-0,85) und dies, obwohl die Wirksamkeit der Grippeimpfung nur bei 45 Prozent lag, also weniger als jeder zweite Patient vor einer Infektion gesch√ľtzt war.
Eine einzige Fall-Kontrollstudie kann eine protektive Wirkung sicherlich noch nicht belegen. Dass die Grippe-Impfung sich g√ľnstig auf die Blutgerinnung auswirken k√∂nnte, hatten vor einigen Jahren franz√∂sische Forscher ebenfalls in einer Fall-Kontrollstudie gezeigt: Damals war die Impfung mit einem um 26 Prozent verminderten Risiko auf eine ven√∂se Thromboembolie assoziiert (Thromb Haemost 2009; 102: 1259-64). √ā¬© rme/aerzteblatt.de